Charlotte Schramme und Eren Yildirim konnten beim Jugend forscht Landeswettbewerb mit ihren Projekten Platzierungen und Sonderpreise erringen. Sie präsentierten ihre Projekte am 21. und 22. März in der Mosaikhalle der Siemens AG einer Fachjury und der Öffentlichkeit.

Der Schüler Eren Yildirim untersuchte im Rahmen seines Projektes die Stickoxidemissionen von Dieselautos mittels optischer Spektroskopie. Dafür wurde er mit einem zweiten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet. Es gelang ihm mit seiner Messapparatur ein charakteristisches Absorptionsspektrum von Stickoxid in Autoabgasen zu identifizieren und erste Schritte hin zu einer mobilen Messapparatur umzusetzen. Für sein Projekt durfte Eren ein Labor von Prof. Ludger Wöste am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin nutzen. Die Arbeit wurde gemeinschaftlich vom BFZ Berlin und Prof. Wöste betreut.

Die Schülerin Charlotte Schramme konstruierte einen intelligenten Mülleimer, der sich selbstständig verschließt, wenn er voll ist. Dafür stattete sie einen Mülleimer mit mehreren Sensoren und einer Waage aus. Diese wurden mit einem selbst programmierten Arduino-Board angesteuert, sodass der Mülleimer selbst seinen Füllstand ermitteln konnte und sich je nach Pegel selbst verschloss. Ihr Projekt wurde beim Wettbewerb mit einem dritten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt und einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Arbeit wurde finanziell vom Verein Freunde und Förderer der Georg-Schlesinger-Schule unterstützt und in Zusammenarbeit mit der Friedensburgoberschule betreut.