Am 4. Juli haben wir uns im Bildungs- und Forschungszentrum mit einem faszinierenden Thema aus Mathematik, Natur und Kunst beschäftigt: dem Goldenen Schnitt und der Fibonacci-Reihe.

In einem kurzen theoretischen Einstieg erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was es mit der geheimnisvollen Zahl 1,618… auf sich hat – und warum wir bestimmte Formen und Proportionen als besonders ästhetisch empfinden. Ob in der Natur, in der Kunst oder in der Architektur: Der Goldene Schnitt begegnet uns öfter, als wir denken.

Im Anschluss daran zeichneten die Schülerinnen und Schüler die Fibonacci-Reihe nach – eine Zahlenfolge, in der jede Zahl die Summe der beiden vorhergehenden ist. Dabei entstand unter anderem die typische Fibonacci-Spirale, die in Muscheln, Pflanzen oder Galaxien zu finden ist.

Weitere Experimente mit Flächen zeigten eindrucksvoll, wie sich die mathematischen Konzepte in der Praxis darstellen lassen. Wer wollte, konnte zum Abschluss noch ein eigenes Helicon bauen – ein Objekt, das mit seinen spiralförmigen Flächen den Goldenen Schnitt auf kreative Weise sichtbar macht.

Ein gelungener Tag, an dem Mathematik nicht nur verständlich, sondern auch anschaulich und schön wurde!